Von Spam, Phishing und Viren… und von Gründen.

Oha! Nach langer, langer Zeit regt sich doch wieder etwas auf diesem Blog. Falls hier überhaupt jemand noch liest (was ich doch hoffe): Es hatte seine Gründe, warum ich lange nichts mehr geschrieben habe. Und zwar… aus Gründen. Nein, im Ernst: Einerseits passiert außerhalb des Semesters kaum etwas. Andererseits habe ich einfach keine Lust gehabt. Gründe dafür gab es ebenfalls. Aber die gehören hier nicht hin, so!

Ab sofort muss ich auch keine Angst mehr haben, dass meine Texte beim Schreiben im Nirvana verschwinden, während ich sie noch schreibe, denn: Ich habe einen neuen Laptop! Die Grafikkarte meines alten Notebooks (und der war wirklich alt… geschätzt aus dem Jahr 2002) hat sich dazu entschlossen, ganz sporadisch grüne Punkte erscheinen zu lassen und den Bildschirm flimmern zu lassen… da half nichts mehr. Der Neue ist nun um einiges schneller und ich nutze ihn mit Windows 8. Ja! Meine Erfahrungen dazu gibt’s dann auch bald hier (Hey, das heißt, dass dieser Artikel kein „One Hit Wonder“ wird).

Anderes Thema…

Worüber ich mich aber heute auslassen will, ist das Thema Spam, Phishing und Viren. Bisher hatte ich damit eigentlich gar keine Probleme. Kostenlose Antivirenprogramme haben meinen Computer immer vor Würmern und Trojanern geschützt und Spam-Mails landeten auch automatisch im dafür vorgesehen Ordner.

Aber in letzter Zeit kommen mir immer mehr Spam-Mails unter und die Tricks werden immer dreister. Zuletzt erhielt ich eine Mail mit einer Hotelrechnung in München und einer angehängten PDF, in der angeblich alle Daten zur Überweisung des Betrages stehen sollten. Wohl einer der schlechtesten Tricks, die ich je gesehen habe, denn die Datei im Anhang endete zwar auf .pdf, war aber eine .exe – also eine Datei, die dann wohl den Virus installiert hätte – wenn der bei Windows 8 enthaltene Windows Defender selbige nicht schon längst gelöscht hätte. Letzteres ist nicht anderes als der Nachfolger von Microsoft Security Essentials. Das Programm, was mir in den vergangenen Jahren immer gute Dienste geleistet hat und es auf meinem Desktop PC immer noch tut.

Doch damit nicht genug: Ich bekam eine Mail von „Deutsche Post AG“ mit der Bemerkung, dass es nicht möglich war, mir eine Sendung zuzustellen. Im ersten Moment sah ich es als verständlich an, jedoch war nicht meine Adresse angegeben. Und ich hatte ja nicht mal irgendetwas bestellt. Und ein Geschenk? Als wenn ich sowas bekomme. Der Trick war dann ähnlich wie bei der Hotelrechnung… Phishing vom Feinsten.

Auch bei Twitter ging der Spaß los: Ein Kontakt schickte mir eine Direct Message mit einem Link und der Frage „Did you see this pic of you?“. Der Kontakt hat die Nachricht nicht verschickt, sein Account wurde gehackt.

Wie kann das sein?

Die Frage, die ich mir dabei stelle: Wie kommen diese Leute an meine Email-Adresse? Bots (also automatische Abfragen, die Websites nach Adressen durchsuchen) finden diese im Normalfall nur, wenn sie zum Beispiel ein @-Zeichen enthalten. Da ich das weiß, steht meine Adresse (wenn sie denn überhaupt irgendwo steht, ich weiß nur von einem „Ort“) in der ( a t ) Schreibweise. Schlussfolgerung: Irgendein Service, sei es ein Social Network, ein Musikdienst oder eine Videoplattform geht nicht sicher genug mit meinen Daten um. Aber Datenschutz-Skandale sind ja auch keine Seltenheit mehr…

Ich kann euch nur raten: Geht sicher mit euren Daten um. Ändert eure Passwörter regelmäßig und registriert euch nur dort, wo es wirklich vertrauenswürdig wirkt. Und: Auch wenn der Facebook Login so bequem ist – manchmal ist die normale Registrierung wohl doch risikofreier.

Zum Schluss habe ich für euch diesmal kein Zitat der Woche (es müsste wenn dann auch eher Zitat der letzten zwei Monate heißen… aber ich verspreche, dieser Rubrik wird wiederkommen), sondern eine Empfehlung. Bei den Online Experten findet ihr immer aktuelle Artikel zu genau solchen Themen wie meinem heutigen, ebenso zu Suchmaschinenoptimierung und dem derzeit großen Thema Social Media, das auch in meinem Studium im nun anstehenden zweiten Semester eine Rolle spielen wird.

Ansonsten wünsche ich euch ein schönes Rest-Wochenende, gehabt euch wohl!

In diesem Sinne: Bis denne
Matze029

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Kategorien: Sinn-Senf | Schlagwörter: , , , , , | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „Von Spam, Phishing und Viren… und von Gründen.

  1. Anonymous

    ( ͡° ͜ʖ ͡° ) Hallo Matze,
    wo man Dich so überall findet *kopfschüttel*
    aber hast ja recht, hier kann es nicht regnen.
    Freundlichen Gruß vom ?-?
    *schmunzel* und *lach*

    • Hallo Anonym,
      ja, das Internet ist eben ein schöner Ort. ^^
      Wer auch immer du bist (eine Vermutung habe ich^^), sei willkommen auf meinem Blog. 😀

      Gruß!

  2. Ich hab auch schlechte Erfahrungen mit diesen Phishing Mails gehabt. Andererseits sind die meisten einfach nur lustig weil sie so schlecht gemacht sind. Ich meine, bundeskriminalamt@web.de? 😀
    Oder auch die alte Leier mit den „Ihr PayPal Konto wurde gesperrt“ … wo ich gar kein PayPal habe 😛
    Okay mitlerweile schon, muss aufpassen 😉

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